„FAUSTLOS“ IN DER „RAPPELKISTE

Die Mitarbeiterinnen der „Rappelkiste“ haben sich mit dem Projekt „FAUSTLOS“ im Rahmen einer Teamfortbildung befasst. Die vom Hessischen Kultusministerium  geförderte Weiterbildung bildete die Basis für die Einführung des „FAUSTLOS“ Projekts in der Einrichtung.
Seit Januar 2013 arbeiten die Erzieherinnen, unterstützt von den Handpuppen „Wilder Willi“ und  „Ruhiger Schneck“, regelmäßig an diesem Projekt.

„FAUSTLOS“

Gewaltprävention durch Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen

In keiner anderen Lebensphase verlaufen Entwicklungsprozesse so rasant wie in den ersten Lebensjahren. Erfahrungen zeigen, dass drei- bis sechsjährige Kinder, die die hessischen Kindertagesstätten besuchen,    umfangreiche soziale Fähigkeiten erworben haben, die sie täglich anwenden. Die frühzeitige Ausbildung und Förderung dieser Fähigkeiten im Umgang miteinander gehört zu den Kernaufgaben der Kindertagesstätten und wird durch frühe gewaltpräventive Angebote wirkungsvoll unterstützt.

Wie ist „FAUSTLOS“  aufgebaut?

„FAUSTLOS“ vermittelt alters- und entwicklungsadäquate prosoziale Kenntnisse und Fähigkeiten in den Bereichen Empathie, Impulskontrolle und Umgang mit Ärger und Wut.
Diese drei Bereiche bzw. Einheiten sind in Lektionen unterteilt, die aufeinander aufbauend bearbeitet werden. Das Kindergarten-Curriculum besteht aus 28 Lektionen.

Empathie
„FAUSTLOS“ versteht Empathie als ein „Set von Fähigkeiten und Fertigkeiten”, das die Fähigkeit, die Gefühle anderer wahrzunehmen, zu verstehen und zu beantworten, einschließt.

Impulskontrolle
„FAUSTLOS“ bezieht sich hierbei im Wesentlichen auf zwei Strategien: Interpersonelles kognitives Problem lösen und das Training sozialer Verhaltensfähigkeiten, die in verschiedenen Situationen angewendet werden können.

Umgang mit Ärger und Wut
„FAUSTLOS“ zielt darauf ab, zu verstehen, was die Auslöser von Ärger und Wut sind, um diese mit positiven Beruhigungstechniken und Selbstverstärkungen kontrollieren zu können.